Armin Strohmeyr

Janke oder Die Reise zum Nil

Roman

2022, 592 Seiten, 12,5 x 20,5 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-87800-156-0


Tim Feldtmann fühlt sich mittelmäßig und verbraucht, seine Beziehung geht in die Brüche, im Job läuft es nicht rund. Da gelangt er an Briefe Karl Jankes und gerät in den Bann des genialen Erfinders, der der Welt verloren ging. Tim ist fasziniert von Jankes Willenskraft, seinen menschenfreundlichen Ideen – und seiner unerfüllten Liebe zu Evelyn. Ob Evelyn noch lebt? Mit der Krankenschwester Sivi, dem halbwüchsigen Sunny und Alt-Hippie Pierre macht sich Tim auf die Suche. Er findet die Frau mit dem rätselhaften Charme tatsächlich, erfährt von ihrem Plan, nach Afrika zum Nil zu reisen, und lässt sich ein auf einen abenteuerlichen Trip durch die ostdeutsche Provinz und Berlin. Am Ende gelangt Tim doch noch zum Nil, mitten im Spreewald, und gewinnt dank Janke und Evelyn eine neue Perspektive.


  • Ein literarischer Roadtrip durch Sachsen, Brandenburg und Berlin: das Unterwegssein als Metapher für die Suche nach Sinn und Orientierung.
  • Die raffinierte Verschlingung zweier Lebensläufe: ein genialer Erfinder, der der Welt verloren geht, und ein plötzlich entwurzelter Mittdreißiger in großer Lebenskrise.
  • Eine beispielhafte Geschichte dafür, dem Wahnsinn der Welt am besten mit Humor zu begegnen.


Armin Strohmeyr

Armin Strohmeyr, Dr. phil., geb. 1966 in Augsburg, lebt als freier Autor und Publizist in Berlin. Er veröffentlichte Biografien u.a. über Klaus und Erika Mann, Annette Kolb und George Sand, außerdem verschiedene Porträtsammlungen, etwa über die Frauen der Brentanos. Darüber hinaus ist er Herausgeber mehrerer Lyrik-Anthologien sowie der Werke des expressionistischen Lyrikers Oskar Schürer und der jüdischen Dichterin Hedwig Lachmann.


Pressestimmen:

„Es ist ein berührendes, ein anrührendes Buch. Es bewegt und amüsiert im gleichen Moment. Es macht nachdenklich, und man fragt sich unwillkürlich immer wieder: Was hat es mit mir zu tun, dass ich hier so dranbleiben muss am Text? Die Protagonisten und auch die auftauchenden Randfiguren sind liebevoll und genau gezeichnet, man meint, sie im Laufe der Handlung kennenzulernen. Das Buch erzählt flüssig und so, dass einen der Text und das, was geschieht, mitnimmt. Der Roman ist lesenswert, und man kann sich selbst und Menschen, die man kennt, am Text spiegeln und einordnen. Nehmen Sie das Buch zur Hand, lesen Sie hinein, lesen Sie es selbst oder verschenken Sie es, aber nehmen Sie es auf jeden Fall wahr!“
Dr. Uwe Kullnick, Literaturradio Hörbahn, 6. September 2022

"Ein intelligentes, humorvolles und menschenfreundliches Lesevergnügen."
Aichacher Zeitung / Dr. Berndt Herrmann

"[Karl Jankes] (wirkliches) Leben und das fiktive seines Sinn suchenden Romanhelden, der an Briefe des genial-verrückten Erfinders gelangt, verzahnt der Autor in einem tragikomischen Werk, das zugleich eine Reise durch die ostdeutsche Provinz ist."
F.F.dabei

"Ein moderner Bildungsroman in bester deutscher Tradition. Die Lektüre dieses wunderbaren Romans hat mich belustigt, bestürzt, berührt und gerührt. Armin Strohmeyr ist ein raffiniert komponiertes, in allen Facetten stimmiges, heiteres, trauriges und tiefsinniges Buch gelungen. An manchen Stellen bekam ich eine Gänsehaut. Oft kam es mir so vor, als schriebe der Autor nicht über einen technischen Erfinder des 20. Jahrhunderts, sondern über den Dichter Hölderlin und sein 40jähriges Tübinger Turmleben. Hier, wenn ich die Parallelen besonders deutlich spürte, bekam ich die Gänsehaut. Der Autor hat dem Erfinder, Menschen und Kranken Janke und seiner geliebten Evelyn ein ergreifendes Denkmal gesetzt und ein berührendes, komisches, ja tragikomisches einzigartiges Werk geschaffen. Alle Romanfiguren sind sehr gut getroffen, selbst die Randfiguren bis hin zu den Tieren und Teddybären, auch der mich köstlich amüsierende, ständig kiffende Alt-Hippie Pierre, der für jede Lebenslage ein Zitat seines Lieblingsdichters Rimbaud parat hat. Und fast nebenbei lernt man auf diesem literarischen Roadtrip, der mit einem klapprigen VW-Bus und einem alten rostigen Fährschiff vom tiefsten Sachsen unter anderem über Torgau, Schloss Wiepersdorf, Beeskow und durch den Spreewald führt, einen guten Teil Ostdeutschlands und Berlins auf eine Weise kennen, wie sie in keinem Reiseführer für Touristen zu finden ist."
Hans Therre

"Ein wunderbarer, vielschichtiger Roman, der von Schicksalsschlägen und Ungerechtigkeiten erzählt, die oftmals nur mit Humor zu ertragen sind."
Der Kulturblog / Ingrid

"(...) ein wunderbarer Einblick in die Biografie des Erfinders Karl Janke."
mandysabenteuerwelt.de

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