Armin Strohmeyr

Ferdinandea. Die Insel der verlorenen Träume

Roman

2021, 376 Seiten, 12,5 x 20,5 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-87800-142-3


Alexander von Humboldt und Charles Earl of Grey, Sir Walter Scott und Johann Wolfgang von Goethe staunen nicht schlecht, als sie von Ferdinandea hören, dem kleinen Eiland, das im Juli 1831 südlich von Sizilien überraschend aus dem Mittelmeer auftaucht. Eine Sensation! Schon überschlagen sich die Ereignisse, und für die geheimnisvolle Insel werden hochtrabende Pläne geschmiedet. Doch kein Mensch rechnet mit der Eigenwilligkeit der „Dame ohne Mitleid“: So unerwartet ihr Erscheinen gewesen ist, so plötzlich versinkt die vulkanische Insel ein halbes Jahr später wieder in den Meeresfluten. Und lässt viele zerschlagene Hoffnungen und zerbrochene Träume zurück ...


  • Eine historisch verbürgte Begebenheit des 19. Jahrhunderts raffiniert inszeniert als zeitloses Gleichnis vom Jahrmarkt menschlicher Eitelkeiten.
  • Ein spannender, gleichsam kluger Roman über das kurze „Leben“ einer kuriosen Insel – tiefsinnig und amüsant.
  • Mit vielen gescheiten Bezügen zur Literatur-, Kunst- und Geistesgeschichte.


Armin Strohmeyr

Armin Strohmeyr, Dr. phil., geb. 1966 in Augsburg, lebt als freier Autor und Publizist in Berlin. Er veröffentlichte Biografien u.a. über Klaus und Erika Mann, Annette Kolb und George Sand, außerdem verschiedene Porträtsammlungen, etwa über die Frauen der Brentanos. Darüber hinaus ist er Herausgeber mehrerer Lyrik-Anthologien sowie der Werke des expressionistischen Lyrikers Oskar Schürer und der jüdischen Dichterin Hedwig Lachmann.


Pressestimmen:

"Es ist im Grunde ein Buch über uns und die Gegenwart Europas am Anfang des 21. Jahrhunderts, obwohl es im Jahr 1831 spielt. (…) Strohmeyr (…) ist ein poeta doctus, ein gebildeter Autor, der mit leichter Hand ein Gewebe aus Anspielungen und Verweisen in seinen Roman eingesponnen hat (…) ebenso kluge[r] wie amüsante[r] Roman (…)"
Dr. Berndt Herrmann, Aichacher Zeitung

"Das gleicht in seiner Vielfigurigkeit einem Wimmelbild, bei dem immer neue Figuren erscheinen, doch Strohmeyr hat ein gutes Händchen für einprägsame Situationen:(…) all das ist süffig und anschaulich ausgemalt.(…) Fabel in amüsant-leichthändiger Balance."
Christina Tilmann, Märkische Oder-Zeitung MOZ

"Gut recherchiert und sich bestens mit der Materie auskennend hat Armin Strohmeyr viele gescheite Bezüge zur Literatur-, Kunst- und Geistesgeschichte eingebettet, was dem Werk trotz aller Leichtigkeit auch eine wunderbare Tiefe verleiht. (...) Hier verknüpft er Fakt und Fiktion gekonnt zu einem herrlich unterhaltsamen Geschichtsschmöker. Ein meisterhaft geschriebener Lesegenuss und eine ganz klare Empfehlung!"
Taunus-Nachrichten

„Der Autor Armin Strohmeyr hat in einem unterhaltsamen Buch die Entstehung von Ferdinandea und vor allem den Wirbel darum beschrieben. (…) Eine wunderbare Strandlektüre, bei der man immer mal aufs Wasser schauen wird, ob sich dort vielleicht eine Insel erhebt."
Anke Fossgreen, Tages-Anzeiger

„Das Buch [„Ferdinandea“] ist furios und phänomenal, und ich habe viele Stunden damit verbracht, lesend, mich immer wieder amüsierend, und auch staunend. (…) Es war oft genug so, dass ich mich einfach nicht losreißen konnte (…). Chapeau!“
Harald Gröhler, Schriftsteller

"Ich danke dem Autor herzlich für diesen erlesenen Lesegenuss! Mir hat das Buch sehr gefallen. (…) [Es] ist stilsicher und treffsicher in den Wörtern und Wendungen und in der wunderbaren, mit der Liebe der Ironie und des Humors geschriebenen Zeichnung der Charaktere (…). Das ist meisterhaft und hat mich bezaubert."
Hans Therre, Schriftsteller

"Die Geschichte von der auf- und wieder abgetauchten Insel ist ein wunderbarer Romanstoff. (…) Die fantastischen und realen Elemente verrührt Strohmeyr gekonnt zu einem unterhaltsamen Geschichtsschmöker."
Oswald Burger, Südkurier

"(…) wunderbarer Lesestoff (...) Wie die geheimnisvolle Insel plötzlich bei den Bewohnern des Örtchens Sciacca von Ruhm und Wohlstand träumen lässt, wie die politischen Mächte miteinander ringen und Forscher sich einen Wettlauf liefern, all dies verknüpft Armin Strohmeyr zu einem anspruchsvollen und unterhaltsamen Lektürestoff."
Birgit Böllinger, Büro für Text und Literatur

"Armin Strohmeyrs 'Ferdinandea. Die Insel der verlorenen Träume' überzeugt durch Komposition und poetisch bildliche Sprache."
Uniradio UniCC

"[…] ein sehr gelungener historischer Roman. Strohmeyr schafft es elegant, die vielen verschiedenen Figuren so zu platzieren, dass nie der Überblick verloren geht. Darüber hinaus zeichnet er anhand dieses Ereignisses, wie sehr der menschliche Jahrmarkt der Eitelkeiten dazu beiträgt, kleine Wünsche zu großen Visionen anschwellen zu lassen und dabei die Realität […] ein Stück weit außen vor zu lassen. Leseempfehlung!"
inasbuecherkiste.blogspot.com

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