Manfred Bosch (Hg.)

„Sie gehören zum literarischen Familien-Phänomen Mann dazu“. Der Briefwechsel zwischen Viktor Mann und seinem Verleger


2020, 448 Seiten, 12,5 x 20,5 cm
Ca. 35 Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-87800-130-0


1949 vollendete Viktor Mann, der jüngere Bruder Heinrich und Thomas Manns, sein auto- wie familienbiografisches Erinnerungsbuch „Wir waren fünf“, die erste Geschichte der Familie Mann. Die Entstehung des Werks begleitet ein reger, geistreicher Briefwechsel zwischen dem Autor, der sich selbst als literarischen Quereinsteiger sieht, und seinem Verleger Johannes Weyl. Alsbald gerät die Korrespondenz der beiden Männer in freundschaftliche Bahnen, sie zeugt von taktvollem Miteinander, steckt voll launiger Fantasie und Sprachwitz. Die Briefe sind so unterhaltsam wie kurzweilig und informativ gerade da, wo es um die familiären Bezüge geht. Zudem erweisen sie sich im Spiegel der Nachkriegsjahre als wertvolles Zeitdokument. Das berührende Zeugnis einer besonderen Autor-Verleger-Beziehung.


  • Die bislang unveröffentlichte Korrespondenz zwischen Viktor Mann, dem jüngsten Bruder von Heinrich und Thomas Mann, und seinem Verleger Johannes Weyl.
  • Das berührende Zeugnis einer Autor-Verleger-Beziehung sowie einer lebendigen, geistreichen und stilistisch reifen Briefkultur.
  • Mit ausführlichem Kommentar, wertvollen Hintergrundinformationen und anschaulichem Abbildungsteil.


Manfred Bosch

Manfred Bosch, Jahrgang 1947, ist vielfach ausgezeichneter Publizist, Literaturhistoriker und freier Autor und lebt in Konstanz. Mit dem Bodensee, dem deutschen Südwesten und dem alemannischen Sprachraum hat er sich in zahlreichen zeit- und literaturgeschichtlichen Darstellungen befasst sowie entsprechende Ausstellungen kuratiert. Von Martin Walser anerkennend als „literarischer Sekretär der Region“ bezeichnet, hat sich Bosch einen Namen v.a. als Entdecker vergessener wie verfolgter Autoren gemacht und durch seine Herausgaben wesentlich dazu beigetragen, eben diese Autoren und ihre Texte im literarischen Gedächtnis zu bewahren.


Pressestimmen:

„Dieses beeindruckende Buch über den Briefverkehr zwischen zwei ganz besonderen, geistreichen Männern ist eine spannende, berührende und charmante Lektüre."
literatur-blog.at

"Dieser Band bietet bemerkenswert instruktive Informationen nicht nur für Kenner und Freunde der Familie Mann […] Vor allem aber ist er Denkmal einer Verleger-Autor-Beziehung, wie sie […] selten geworden ist. […] bietet die jetzt vorliegende Edition einen weiteren interessanten Beitrag zur Mann-Forschung"
Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 22 (2020)

"[…] der soeben veröffentlichte, die Biographie der 'amazing family' um eine neue Facette bereichernde Briefwechsel zwischen Viktor Mann und seinem Verleger Johannes Weyl. Herausgegeben und kenntnisreich kommentiert [von] Manfred Bosch […]"
Mathias Iven / Das Blättchen - Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft

"Der […] mit einem ausführlichen Anmerkungsteil versehene Briefwechsel ist nicht nur eine anregende und nütliche Ergänzung zu [Viktor Manns] 'Wir waren fünf' und zur Mann-Forschung generell, sondern bestätigt auch eindrucksvoll die Worte Weyls, die der Verlag zum Titel dieser Korrespondenz gemacht hat."
Siegmund Kopitzki / Südkurier

24,00 € inkl. MwSt.

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